Ein Hohlraumboden schafft unterhalb der begehbaren Bodenfläche eine zusätzliche Ebene für technische Installationen. Als Flächenhohlboden ausgeführt, entsteht auf höhenverstellbaren Systemstützen eine belastbare, durchgehende Tragschicht, während Leitungen und Gebäudetechnik flexibel im darunterliegenden Hohlraum geführt werden können.
STRATYX verbindet Bodenelemente, Systemstützen und weitere Komponenten zu einem auf die Anforderungen des Projekts abgestimmten Hohlbodensystem.
Ein Hohlraumboden, häufig auch als Flächenhohlboden bezeichnet, ist ein auf Systemstützen aufgebautes Bodensystem.
Die tragenden Bodenelemente werden auf einem definierten Stützenraster verlegt und miteinander verbunden. Dadurch entsteht eine geschlossene Bodenfläche und gleichzeitig ein Hohlraum zwischen Rohdecke und Tragschicht.
Dieser Hohlraum kann für technische Installationen und Leitungsführungen genutzt werden. Das Hohlbodensystem verbindet damit Bodenfläche und technische Installationsebene in einer Konstruktion.
Hohlraumböden eignen sich insbesondere für Gebäude, in denen technische Installationen flexibel innerhalb des Bodenaufbaus geführt werden sollen.
Die konkrete Ausführung des Hohlbodens richtet sich nach Nutzung, Belastung, Brandschutz, Aufbauhöhe und weiteren technischen Anforderungen.
Oberbelag
Gipsfaser-Tragschicht
Systemstützen
Installationsraum
Rohdecke
Oberbelag
Gipsfaser-Tragschicht
Systemstützen
Installationsraum
Rohdecke
Leitungen und technische Installationen können unterhalb der eigentlichen Bodenfläche geführt werden.
Die Tragschicht des Trockenhohlbodens wird aus vorgefertigten Bodenelementen aufgebaut.
Systemstützen ermöglichen projektbezogene Hohlraum- beziehungsweise Aufbauhöhen innerhalb der jeweiligen Systemgrenzen.
Je nach Systemausführung sind Hohlbodenkonstruktionen für unterschiedliche Nutz- und Punktlasten möglich.
Geeignete geprüfte Systemaufbauten können entsprechende technische Anforderungen erfüllen.
Bei geeigneten Systemaufbauten kann eine Fußbodenheizung in den Hohlraumboden integriert werden.
Bei einem Hohlraumboden gehört die vorgesehene Nutzung zu den wichtigsten Planungsgrundlagen.
Büroflächen stellen andere Anforderungen an das Hohlbodensystem als beispielsweise Sport-, Werkstatt- oder hoch belastete Nutzflächen.
Die Auswahl von Bodenelementen, Systemstützen und gegebenenfalls weiteren Komponenten muss deshalb auf die erforderliche Belastbarkeit abgestimmt werden.
Die Höhe der Systemstützen bestimmt den verfügbaren Raum zwischen Rohdecke und Tragschicht. Damit beeinflusst sie sowohl die Gesamthöhe des Hohlraumbodens als auch den verfügbaren Installationsraum.
Bei der Planung müssen insbesondere berücksichtigt werden:
STRATYX ordnet die geeigneten Systemstützen dem jeweiligen Hohlbodensystem zu.
Eine zentrale Systemlösung im STRATYX Sortiment ist Knauf GIFAfloor FHB.
Dabei werden hochdichte Gipsfaserelemente auf Systembodenstützen verlegt und über ihre Nut-und-Feder-Verbindungen zu einer durchgehenden Tragschicht verbunden.
Je nach Systemausführung stehen unterschiedliche Elementstärken und Konstruktionen für verschiedene Belastungs- und Projektanforderungen zur Verfügung. Damit lässt sich GIFAfloor FHB für unterschiedliche Anforderungen an einen Hohlraumboden beziehungsweise Flächenhohlboden konfigurieren.
Je nach Gebäude und Nutzung können Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer des Hohlbodensystems bestehen.
Für Flächenhohlböden stehen geprüfte Systemkonstruktionen mit unterschiedlichen Feuerwiderständen zur Verfügung. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Bodenelement, sondern der jeweils nachgewiesene vollständige Systemaufbau.
STRATYX berücksichtigt die erforderliche Feuerwiderstandsdauer deshalb bereits bei der Systemauswahl.
Auch ein Hohlraumboden kann mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden.
Bei geeigneten Konstruktionen wird oberhalb der tragenden Hohlbodenebene eine entsprechende Heizebene vorgesehen. Damit lassen sich die Vorteile des technischen Installationsraums mit einer beheizten Bodenfläche verbinden.
Welche Konstruktion geeignet ist, richtet sich nach dem vorgesehenen Gesamtsystem.
Gebäudenutzung und erforderliche Belastung definieren.
Gewünschte Oberkante und benötigten Installationsraum bestimmen.
Nutzlast, Brandschutz und gegebenenfalls Fußbodenheizung berücksichtigen.
Geeignete Tragschicht entsprechend dem System bestimmen.
Stützen passend zu Aufbauhöhe und Systemanforderungen festlegen.
Weitere erforderliche Systemkomponenten projektbezogen ergänzen.
Der STRATYX Systemkonfigurator soll die Auswahl eines geeigneten Hohlraumbodens Schritt für Schritt vereinfachen.
Berücksichtigt werden unter anderem:
Auf Basis dieser Angaben wird der passende Systemaufbau mit den benötigten Komponenten zusammengestellt.
Für die Mengenermittlung der Systemstützen kalkuliert STRATYX projektbezogen auf Basis des vorgesehenen Stützenrasters.
Bodenelement und Systemstütze werden nicht unabhängig voneinander ausgewählt, sondern als aufeinander abgestimmtes Hohlbodensystem betrachtet.
Nutzlast, Stützenhöhe, Brandschutz und weitere Anforderungen bestimmen die Systemkonfiguration.
Bodenelemente und erforderliche Systemkomponenten werden projektbezogen zusammengeführt.
Der STRATYX Konfigurator stellt aus den Projektanforderungen eine konkrete Materialzusammenstellung auf.
Ein Hohlraumboden ist ein auf Systemstützen aufgebauter Boden. Zwischen Rohdecke und tragender Bodenfläche entsteht ein Hohlraum, der insbesondere zur Führung technischer Installationen genutzt werden kann.
Ein Flächenhohlboden ist eine Form des Hohlbodens, bei der miteinander verbundene Bodenelemente eine durchgehende Tragschicht bilden. Der darunterliegende Hohlraum steht als technische Installationsebene zur Verfügung.
Die mögliche Höhe hängt vom eingesetzten Stützensystem und der vollständigen Systemkonstruktion ab. Mit den bei STRATYX verfügbaren Systemstützen sind Stützenhöhen bis maximal 119 cm möglich.
Das hängt vom jeweiligen Systemaufbau ab. Bodenelement, Systemstützen, Stützenraster und weitere Komponenten bestimmen gemeinsam die zulässige Belastung.Je nach Systemaufbau sind Hohlbodenkonstruktionen bis maximal 20 kN möglich.
Die Systemstützen werden grundsätzlich in einem Raster von 60 x 60 cm angeordnet. Im Randbereich wird der Abstand auf 30 cm reduziert. Für eine verbindliche Mengenermittlung sollte deshalb der jeweilige Grundriss beziehungsweise die Systemplanung zugrunde gelegt werden.
Ja. Für geeignete Hohlbodensysteme stehen geprüfte Konstruktionen mit unterschiedlichen Feuerwiderständen zur Verfügung. Entscheidend ist der vollständige nachgewiesene Systemaufbau.
Bei geeigneten Systemaufbauten ist eine Kombination mit einer Fußbodenheizung möglich. Die Heizebene muss dabei Bestandteil des geplanten Gesamtsystems sein.
Welche Oberbeläge eingesetzt werden können, richtet sich nach dem jeweiligen Hohlbodensystem und dessen Anforderungen an die weitere Bodenoberfläche. Die Vorgaben des Systemherstellers und des Belags sind zu beachten.